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Mittwoch, 9. April 2008

boom bis die hose platzt

Der Aufschwung in Deutschland dürfte sich nach Einschätzung der OECD fortsetzen, allerdings in den kommenden zwei Jahren an Schwung verlieren. Um das Wachstum langfristig zu sichern, sieht die Organisation erheblichen Reformbedarf in nahezu allen Politikbereichen - insbesondere bei der Bildung.

bildungsreform klingt doch immer super, vor allem in unseren jungen ohren. wir sind mitten in der bildung, sind schüler, azubis, studenten, junge performer. jedoch fürchte ich, dass die OECD hier, wie in allen anderen bereichen, gerne ein liberalisiertes deutschland sähe - ein sehr nachteiliges konzept für sozialstaatlichkeit und menschenwürde.
die OECD legt falsche maßstäbe an. sie macht ein modell aus den staaten, die auf ihrem einzelnen sektor erfolgreich sind. diesem modell sollen die einzelnen staaten ähneln. es sieht nationen als objekte, die sich anpassen müssen, keinesfalls alternative wege gehen dürfen. zwar führen alle wege nach rom, glaubt man der OECD führt aber nur ein einziger zum erfolg. wer sich abweichend verhalte, habe schon verloren - und verlierer stellen höchstens unbequeme fragen, schaffen aber niemals das G8.