in diesen tagen gibt es eine neue initiative, um menschen anderer nationalität zu gängeln: den einbürgerungstest.
aus den reihen der linken ertönt kritik. mein lieblingsgrüner ströbele äußert sich dazu so: "ich fürchte, dass viele deutsche den test auch nicht bestehen würden". das fürchte ich allerdings auch. aber darf das unwissen einiger ein freischein für das unwissen anderer sein? einer person, die deutscher staatsbürger werden will, unterstelle ich pauschal, dass sie sich auch dafür entschieden hat, politisch und gesellschaftlich partizipieren zu wollen.
für diese teilnahme am öffentlichen leben wird der staatsbürger in der schule, in sozialkunde, geschichte, religion und deutsch fit gemacht. auch hier geborene schreiben diesen test also, wenn auch über mehrere jahre verteilt. ich wüßte nicht, was dagegen spräche, dieses wissen auch von denen einzufordern, die nicht hier aufwuchsen oder zur schule gingen.
schließlich hat ein staat, der sein bürgerrecht verschleudert, die achtung davor längst verloren.
